Musik

Nothing On You

Gesehen, gehört, gut gefunden. Ohrwurm.

William Fitzsimmons in Berlin

Eins vorweg: Das Konzert war für mich ein absolutes Highlight!

Wenn man so sehr auf ein Konzert hinfiebert, dann können die eigenen Erwartungen schon mal etwas hoch sein. Bei William Fitzsimmons wurden sie nicht nur erfüllt, sondern übertroffen.

William Fitzsimmons in Berlin
Foto: William Fitzsimmons im Festsaal Kreuzberg

Den Festsaal Kreuzberg kannte ich bisher noch nicht. Er war die perfekte Kulisse für diese Show. Unterstützt wurde Fitzsimmons an diesem Abend von Laura Jansen. Sie spielte zu Beginn eigene Stücke (E-Piano und Gesang) und hat sich später sehr harmonisch in den Background einiger Lieder von Fitzsimmons eingefügt.

Die Intimität, die von der Musik ausging, war unglaublich. An der Bar wurde im Flüsterton Bier bestellt und leisest geöffnet. Selbst das Klacken einer Spiegelreflexkamera wirkte störend.

Fitzsimmons hat uns mit seiner Art zu singen und Gitarre zu spielen in den Bann gezogen. Zwischendurch hat er jedoch auch seine Fähigkeiten als Entertainer und Deutschschüler unter Beweis gestellt. Einfach großartig hat er die Gradwanderung zwischen der Ernsthaftigkeit seiner Songs und den Witzen zwischendurch gemeistert. Mit so reduzierter Kommunikation so viel Präsenz zu erzeugen, ist wirklich eine Kunst. Danke, dass wir sie erlebt haben.

 

Hier die Live-Version von "It's Not True" vom 11. November:

Weitere Tracks vom Abend gibt es in dieser Youtube Playlist.

Links:

Update:
Bin gerade bei Last FM über einen tollen und absolut zutreffenden Blogbeitrag von "FieserPanda" gestolpert, den ich hier gerne verlinken möchte. Getan.

Kettcar akustisch in Berlin

Jeder, der etwas mit Hamburg zu tun hat oder - so wie ich - dort gewohnt hat, ist irgendwann mit Kettcar in Berührung gekommen. Gestern haben sie im Astra ein Konzert in Berlin gegeben. Wie passend, Landungsbrücken an der Spree. Ich habe seit langem nicht mehr so viele gut gekleidete (und riechende) Menschen auf einem Haufen gesehen. Jedenfalls für Berliner Verhältnisse.
Das Konzert war RICHTIG gut. Alle Lieder, die ich hätte hören wollen, waren dabei. Kracher wie "Deiche" passten natürlich nicht so gut ins Programm. Besonders gefallen haben mir "Balkon gegenüber", "Landungsbrücken raus" und "Money left to burn" (mein all time favourite). Durch die Akustikversionen, die von Streichern unterstützt wurden, kamen einige Lieder ganz anders zur Geltung.
"Balu" und "Am Tisch" waren auch stark, aber die Lieder kennt man eben schon in der Akustikversion. (Kleine Anekdote am Rande: Ich bin bei einer Mfg. mal mit dem Trompeter mitgefahren, der "Am Tisch" fürs Album eingespielt hat. Aber Reimer, der sonst am Bass frotzelt, kommt auch gut rein). Überraschend gut kam "Graceland" akustisch rüber.
Ich bin mir nicht sicher, ob alle die Anspielung auf Neu-Allermöhe West gecheckt haben (einen H&M gibt es dort meines Wissens nicht), doch das macht eben eine Hamburger Band aus.
Ich sage Kettcar "Vielen Dank!" und freue mich, sie auf meinen Reisen im Bus zu hören und bald mal wieder ein schönes Konzert zu erleben.

Übrigens twittert die Kettcar Crew unter @kettcar.

Habe gerade gesehen, dass bei Youtube die ersten Videos vom Abend aufgetaucht sind. "Volle Distanz":

Und als letzte Zugabe gabs nochmal "Balkon gegenüber". Das Mitklatschen müsst ihr uns verzeihen, wir waren auf die Stühle gesprungen und hatten die Band mit "Xavier Naidoo" - Rufen zur 26. Zugabe gezwungen. Da saß die Hand locker...

Slow Dancing In A Burning Room

John Mayer macht richtig gute Musik. Auch wenn bei ihm für meinen Geschmack manchmal zu viel Popstar und Groupieness durchkommt, der Junge hats drauf! Eins meiner Lieblingslieder ist "slow dancing in a burning room". Besonders hat es mir dabei das Intro aus dem folgenden Video angetan (das auf dem Live-Album rausgeschnitten wurde). Offene Akkorde, Vorfreude... Ohrwurm.

B-Complex - Beautiful Lies

Es gibt so Tracks, die einen ganz tief treffen. Die was aufwühlen. Die Emotionen freisetzen. Die schöne Erinnerungen wecken, sie multiplizieren und in eine wunderbare Zukunft extrapolieren. In meinem Kopf.

Dann nimmt man die Kopfhörer und taucht für fünf Minuten in diese Welt ein. Wie eine Pause, oder ein kleiner Urlaub. Mein aktueller Ohrwurm kommt hier, "Film" ab!

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