Mein erstes Mal - Wakeskate

Am Sonntag ging es in den Süden von Berlin zum Wakeboarden. Erstmal nach Großbeeren. Nun bin ich nicht gerade ein Wakeboardfuchs, aber man muss kein Prophet sein, um zu erahnen, was bei so einem genialen Wetter mittags am Lift so los ist. Beim Anblick der Schlange verging uns spontan die Lust auf eine Runde am Kabel. Ich schätze mal, dort standen so 30-40 Leute an. Großbeeren ist eben am dichtesten von Berlin aus. Vielleicht ein anderes Mal.

Also weiter nach Zossen. Leer war es dort natürlich auch nicht, aber irgendwie sah es entspannter aus. Also Brett geliehen und ab. Den Neo hätte man auch zu Hause lassen können. :-)

Auch beim Kiten finde ich es spannend, von Zeit zu Zeit ein Brett ohne Schlaufen zu fahren. Es verzeiht weniger technische Fehler, man spürt das Brett intensiver und der ganze Umgang ist spielerischer.

Nach einer Stunde mit dem Wakeboard hole ich mir ein Wakeskate. Netter Weise hat mir Liftchef Leo vor der Session eins bereit gelegt - vielen Dank! Von Wake-Brettern habe ich keine Ahnung, es steht 'Hyperlite' drauf. Soviel zum Material.
Start aus dem Sitzen klappt direkt - ich stehe noch. Fahren: ich merke schnell, dass es besser funktioniert, wenn man sich nur mit der vorderen Hand ziehen lässt. Ich bin 'Regular', also linke Hand am Handle. Mit beiden Händen ist man etwas verdreht, was man mit festen Bindungen locker "wegdrückt".

Kurven. Jeder Anfänger kennt das Ruckeln, wenn man die ersten Kurven unsauber durchrockt. Sowas führt auf dem Wakeskate natürlich direkt zum Abgang. Also sauber anfahren ist angesagt und das war direkt mein erstes Problem. Beim ersten Mast an der linksdrehenden Anlage war ich als regular Wakeskater fällig! Die nächsten Male bin ich jeweils einen Mast weitergekommen (die am weitesten zu schwimmenden Ausstiegspunkte). Mit mehr Zeit wäre ich sicher rumgekommen, aber durch das lange Anstehen nahm die Session ein Ende.

Fest steht aber: großer Spaß, ich komme wieder. Aber solche Experimente machen nur Spaß, wenn man nicht so lange anstehen muss.

Arbeitsweg

An einem Dienstag Morgen gegen 6 Uhr in Friedrichshain.

William Fitzsimmons - Mend Your Heart

Kommen wir nun zum Lied des Tages. Stellt euch vor, ihr habt die perfekte Kite-Session hinter euch. Fast leerer Sandstrand, Wind und Wellen, auf denen die Sonne tanzt. Ihr wart stundenlang eins mit den Elementen, habt eure Bahnen gezogen und mit den Kickern gespielt. Bestimmt fällt euch so ein Tag noch ein, oder? Die Brandung hat euch am Ende auf den Sand gespült und ihr seid fix und fertig. Mit einem Grinsen und noch nassen Haaren sitzt ihr an der Düne. Wenn ihr jetzt den Kopf in den Nacken legt und die Augen schließt, seid ihr am glücklichsten Ort der Welt. Ihr braucht nichts mehr, kein Gespräch, kein Bier, oder sonstwas. Ihr hört ihr nur noch zwei Dinge: Das leise Rascheln eures Kites im Abendwind und dieses Lied. Play...

Ich glaube insgeheim, William singt hier über die Welle, die Sonne, die Wind, oder die Meer. Was auch immer er mit "she" meint. :-)

Mein erstes Mal - "skate by night" in Berlin

Nachdem ich nun schon einige Zeit in Berlin wohne, habe ich es gestern zum ersten zu einem Nachtskaten geschafft. Und ich muss sagen, es war großartig!

Irgendwie schaffe ich es ja immer, mir in der Stadt, in der ich lebe, nichts anzuschauen. Da ist so eine Sightseeing-Runde perfekt, um mal ein paar mehr Ecken als Friedrichshain-Kreuzberg-Mitte zu sehen.

Die Organisation lief sehr gut und professionell ab, die Polizei eskortierte routiniert und das Tempo war so mittel, mit kleinen Zusammenführungspausen. Da die Skatebedingungen auf den Straßen im Osten eher so mittel bis schlecht sind, macht das Rollen auf der Straße des 17. Juni (black ice) so richtig Spaß.

Einen besonderen Dank an Sascha mit dem mobilen Soundsystem. So kam bei einer netten Rundfahrt nochmal richtig Laune auf. Es macht Spaß, wenn am Straßenrand ganze Schulklassen zur Musik eskalieren. :-)

Vielleicht schaffe ich es demnächst ja auch mal zur Berlinparade.

Slowmotion Surfing

Zwei geniale Slow-Motion Videos liefen in der letzten Woche durch die Newsfeeds. Einmal Kitesurfen und einmal Wellenreiten in Slow-Motion, beide sehr schön zu schauen. Viel Spaß!


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